Starke Hinrunde mit Platz 2 veredelt

Es ist vollbracht! Durch zwei 9:4 Siege gegen OTG Gera und dem Post SV Mühlhausen II sichert sich die 1. Herrenmannschaft zum Abschluss der Hinrunde den Vizemeistertitel in der Thüringenliga und sorgt somit für den größten Erfolg in der jüngeren Vereinsgeschichte.

In beiden Spielen profitierten die Inselsberger dabei von Personalproblemen der Konkurrenz. Gera musste mit Jörg Senf auf seine etatmäßige Nummer 2 verzichten und hatte zusätzlich Pech, dass sich Kai Breuer gleich in seinem ersten Einzel verletzte und nicht mehr spielfähig war. Mühlhausen musste sogar 5 Stammspieler ersetzen, sodass von einem Duell auf Augenhöhe nicht ausgegangen werden konnte.

In beiden Spielen entwickelte sich ein nahezu identischer Spielverlauf. Sowohl bei Gera als auch in Mühlhausen konnten die Spitzenspieler voll und ganz überzeugen und sorgten mit jeweils einem Doppel- und zwei Einzelsiegen allein für 3 Punkte. Bemerkenswert war dabei vor allem der Auftritt von Bundesligatrainer Erik Schreyer, der sowohl gegen Frank Lauterbach als auch gegen Dennis Schade keine 11 Punkte im gesamten Spiel für die Tabarzer Spitzenspieler zuließ. Die restlichen Spiele verliefen in beiden Spielen mehr oder weniger nach Plan. Zwar mussten Schade (gegen Donat; Gera) und Einicke (gegen Zindler; Mühlhausen) überraschende Niederlagen hinnehmen, doch alle anderen Mannschaftsmitglieder sorgten mit deutlichen Siegen für die letztlich klaren Heimsiege.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft! Wir haben beide Partien fokussiert zu Ende gespielt und dabei einmal mehr bewiesen, dass unsere Stärke vor allem in der Homogenität liegt. Nicht nur sportlich harmonieren wir prächtig, sondern auch privat bilden wir eine tolle Einheit. Das macht einfach Spaß! Sicherlich haben wir in der Hinrunde sehr oft von Personalproblemen der anderen Mannschaften profitiert. Allerdings bin ich mir sicher, dass das zum Teil auch daran liegt, welchen Respekt die anderen Teams vor uns haben und eben nicht immer mit der Topbesetzung antreten. So etwas ist uns in der letzten Hinrunde nie passiert, als wir gegen den Abstieg gespielt haben und jeder unbedingt gegen uns punkten wollte“, freut sich Kapitän Dennis Schade über das gestiegene Ansehen in der Liga. „Dennoch wissen wir, dass wir gegen fast jede Mannschaft auch verlieren können und müssen deshalb weiterhin konzentriert an uns arbeiten, damit wir den zweiten Platz als unser Maximalziel verteidigen können.“