Auftakt nach Maß

Einen erfolgreichen Saisonstart feierten die Tabarzer Tischtennisherren vergangenes Wochenende gegen die Angstgegner des TTC HS Schwarza. Auf dem Papier waren die Gäste leicht favorisiert. Zudem konnten die Inselsberger in den vergangenen Spielzeiten nie gegen die Südthüringer punkten. Dank der drei Tabarzer Neuzugänge sollte dieses Jahr aber alles anders werden.

Bereits vor Spielbeginn war klar, dass Tabarz die Position des Favoriten übernehmen wird, da Schwarza auf zwei Stammspieler verzichten musste und zusätzlich Kapitän Jan Dömming gesundheitlich stark angeschlagen an die Tische ging. Die Hausherren konnten den Gästen gleich im Doppel den Zahn ziehen, indem sie alle drei Spiele für sich entscheiden konnten. Das neuformierte Spitzendoppel Lauterbach/Zablowski hatte dabei gegen Dömming/Kehr wenig Probleme (3:0). Deutlich spannender ging es am Nachbartisch zu. Hier harmonierten Schade/Spiegelhauer prächtig gegen Tresselt/Hoffmann und konnten das Spitzendoppel der Gäste knapp im Entscheidungssatz besiegen (3:2). Für den perfekten Start sorgten anschließend Torosjan/Einicke gegen Schmidt/Wagner. Nach einer 2:0 Satzführung ließen es die Tabarzer in den folgenden Durchgängen etwas ruhiger angehen und mussten den Satzausgleich hinnehmen. Im Entscheidungssatz präsentierten sie sich jedoch wieder fokussierter und konnten deutlich mit 11:5 gewinnen (3:2).

Sorgten für die erste Überraschung der Saison: Schade/Spiegelhauer konnten das gegnerische Spitzendoppel besiegen.

Im oberen Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Kapitän Schade erfüllte seine Pflichtaufgabe gegen Dömming souverän (3:0). Das beste Spiel des Tages lieferten sich zeitgleich Frank Lauterbach und Philipp Tresselt. Hier zeigte der Tabarzer Neuzugang gegen einen der besten Spieler der Liga, welches Potenzial in ihm liegt und konnte mit 2:1 nach Sätzen in Führung gehen. Doch der Spitzenspieler der Südthüringer konnte sich rechtzeitig steigern und doch noch den ersten Tagessieg für die Gäste einfahren (2:3).

Anschließend zeigten die Tabarzer aber, dass sie an diesem Tag die ausgeglichenere Mannschaft hatten und konnten mit Siegen von Torosjan (3:1 gegen Schmidt), Zablowski (3:1 gegen Hoffmann), Spiegelhauer (3:0 gegen Wagner) und Einicke (3:0 gegen Kehr) auf 8:1 erhöhen. Nur Tresselt konnte noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, indem er gegen Schade deutlich mit 3:0 gewinnen konnte. So war es Lauterbach vorbehalten, sich seinen verdienten ersten Einzelsieg im Tabarzer Trikot zu erspielen (3:0 gegen Dömming).

Mit dem deutlichen 9:2 Sieg können die Tabarzer mit breiter Brust zum nächsten Punktspiel nach Bischleben fahren. Mit Siegen gegen Bleicherode und dem USV Jena konnten die Rand-Erfurter bereits zwei große Ausrufezeichen im Abstiegskampf setzen, sodass spannende Spiele garantiert sein werden.