Debakel im Derby

Mit einer deutlichen 2:9 Niederlage endete das Kreisderby gegen den Gothaer SV für die Tabarzer Herren. Eine Niederlage, die auch in der Höhe absolut in Ordnung geht und derzeit das Leistungsvermögen der Inselsberger wiederspiegelt.

Dabei startete man gar nicht so schlecht in die Partie. Schade/Zablowski mussten sich als Spitzendoppel zwar mächtig gegen Reim/Gerlach strecken, konnten aber den ersten Punkt erspielen (3:2). Am Nachbartisch überraschten währenddessen Einicke/Kornhaas, die gegen Händly/Schielke gut mithielten und das gegnerische Spitzendoppel sogar in den Entscheidungssatz zwangen. Leider mussten sie hier den Gothaern am Ende zum Sieg gratulieren, wodurch ein echter Big Point verspielt wurde. Anschließend folgte der unerklärliche Einbruch der Tabarzer. Mit gleich 5 Spielen die 0:3 endeten, war die Messe bereits nach der ersten Einzelrunde gelesen. Dabei waren vor allem die deutlichen Niederlagen von Scharlock/Starkloff gegen Schulz/Hay und von Schade gegen Schulz überraschend deutlich. Überraschend deshalb, da in beiden Partien die spielerische Überlegenheit der Gothaer so groß war. Zu allem Überfluss musste Zablowski erneut seine Einzel wegen körperlicher Beschwerden abgeben. Lucas Starkloff behielt gegen Gerlach zwar die Nerven und erspielte einen knappen 3:1 Sieg, jedoch war das einseitige Spiel durch die Niederlagen von Schade und Zablowski besiegelt. Zumindest konnte Schade gegen Reim noch einmal zeigen, dass er es besser kann und lieferte sich mit dem Gothaer Spitzenmann das Spiel des Tages. Symptomatisch für alle Tabarzer Leistungen derzeit verlief jedoch auch dieses Spiel, indem eine deutliche 2:0 Satzführung nicht genutzt werden konnte.

„Die Niederlagen der letzten Wochen und Monate haben scheinbar doch deutliche Spuren hinterlassen. Unsere einstige Stärke, in wichtigen Spielen Topleistungen zu erzielen, ist uns derzeit abhandengekommen und wurde durch Verunsicherung ersetzt. Wir müssen jetzt den Kopf aus der Schlinge ziehen und hoffen, dass wir noch einen Sieg erspielen können. Wenn Jan allerdings nicht mitspielen kann, wird das eine kleine Herkulesaufgabe werden, die wir gegen Gera und Bischleben aber irgendwie bewältigen müssen“, gibt Kapitän Schade besorgt zu Protokoll.