Nichts zu holen gegen Schwarza

Am Ende gab es die erwartete Niederlage gegen die spielstarken Südthüringer, welche durchaus ein Wörtchen mitreden wollen im Rennen um den Staffelsieg in der Thüringenliga. Da die Inselsberger auf Jan Zablowski verzichten mussten, war allen Beteiligten bereits im Vorfeld klar, dass ein Heimsieg recht unwahrscheinlich werden würde. Für die Tabarzer Nummer Zwei rückte mit Klaus Zweinert ein Spieler aus der 3. Kreisliga auf.

Bereits die Doppel verliefen alles andere als optimal. Schade/Nußbicker harmonierten zu keinem Zeitpunkt und mussten sich deutlich 0:3 gegen Tresselt/Müller geschlagen geben. Ebenso enttäuschend agierten Scharlock/Starkloff im dritten Doppel bei ihrer 0:3 Niederlage gegen Hoffmann/Weidemüller. Da passte es schon ins Bild, dass ausgerechnet Einicke/Zweinert als Einserdoppel am ehesten zu überzeugen wussten und immerhin einen Satz gewannen (1:3).

Auch die Einzel verliefen ernüchternd, wobei man die Überlegenheit der jungen Schwarzaer Spieler neidlos anerkennen muss. Kapitän Schade agierte kopflos gegen Müller (0:3), während Einicke gegen Tresselt zumindest gutes Tischtennis präsentierte, letztlich jedoch dem Schwarzaer ebenfalls zum Sieg gratulieren musste (1:3). Den ersten Tagessieg erspielte Nußbicker, der gegen Hoffmann seiner Favoritenrolle gerecht wurde (3:1). Die größte Sensation hatte zeitgleich Gabor Scharlock auf dem Schläger, als er gegen Jan Dömming famos aufspielte und bereits mit 2:1 nach Sätzen führte. Leider unterliefen dem tapfer kämpfenden Tabarzer in den folgenden Sätzen zu viele Blockfehler, wodurch er das Spiel doch noch verlor (2:3).

Den letzten Tagessieg konnte im Anschluss Lucas Starkloff gegen Wagner erzielen. Bei seinem deutlichen 3:0 Sieg war besonders die sichtbare Lockerheit in seinem Spiel ein kleiner Lichtblick an diesem Punktspieltag. Durch die Niederlagen von Zweinert (0:3), Schade (2:3) und Einicke (0:3) war die 2:9 Niederlage jedoch besiegelt.

„Wir müssen aufpassen, dass wir nun nicht in den gleichen Trott wie vergangene Saison geraten. Durch meinen Ausfall, wird es nun noch schwerer gegen die Topteams der Liga mithalten zu können. Daher müssen wir auf jeden Fall die Stimmung in der Mannschaft aufrechterhalten, um nicht doch noch ans untere Tabellenende zu rutschen“, mahnt Jan Zablowski am Ende des Spieles.