Tabarzer auf dem Boden der Realität gelandet

Gleich zwei Niederlagen mussten die Tabarzer Tischtennis Herren vergangenes Wochenende bei ihren beiden Auswärtsfahrten in Zeulenroda und Jena hinnehmen.

Am Samstag gastierten die bis dahin ungeschlagenen Inselsberger beim Aufstiegsaspiranten in Zeulenroda. Hier bot man den Ostthüringern zwar während der gesamten Zeit einen aufopferungsvollen Kampf, jedoch konnte man sich nur selten belohnen. So konnten zwar Zablowski/Nußbicker ihr Doppel gewinnen, gleichzeitig verspielten Scharlock/Starkloff eine sichere 2:0 Satzführung und kassierten ihre erste Niederlage in dieser Saison. Die Einzel verliefen anschließend recht deutlich zu Gunsten der Hausherren. Einzig Kapitän Schade erkämpfte sich einen Einzelsieg gegen den Tschechen Vorisek im Entscheidungssatz. Die 9:2 Niederlage geht, auch in dieser Höhe, daher völlig in Ordnung, stellte jedoch auch keinen Beinbruch dar.

Etwas unerwarteter verlief jedoch der Sonntag beim USV Jena. Konnten die Universitätsstädter in den vergangenen Jahren stets besiegt werden, sollte sich diesmal ein ganz anderer Spielverlauf entwickeln. Dies hatte mehrere Gründe. Zum einen konnte man den Tabarzern anmerken, dass ihnen der umkämpfte Vortag noch in den Knochen steckte und ihnen daher in knappen Situationen oftmals die Spritzigkeit fehlte. Zum anderen konnten sich die Jenaer mit Nico Sauer nochmals im oberen Paarkreuz verstärken. Erneut steuerten nur Zablowski/Nußbicker einen Sieg in den Doppeln bei. In den Einzeldurchgängen gelang es nur Nußbicker und Scharlock Siege zu erspielen, während die anderen Partien recht deutlich abgegeben werden mussten. Bitter verlief der Tag vor allem bei Jan Zablowski, dessen alte Blessuren wieder hervortraten und er bereits im ersten Einzel nicht mehr spielfähig war und das zweite kampflos abgeben musste. Mit der 3:9 Niederlage, konnten die Tabarzer somit nicht zufrieden sein.

„Alles in allem war das heute ein gebrauchter Tag. Aber so ist nun einmal der Sport. Bisher konnten wir immer unsere Maximalleistung abrufen. Da ist es völlig normal, dass es auch mal schlechtere Tage gibt“ versucht Dominique Einicke die Ergebnisse realistisch einzuordnen. „Auch kommenden Samstag gegen Schwarza werden wir es schwer haben Punkte zu entführen, da auch sie zu den besten Teams der Liga gehören. Aber wer weiß, vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung.“