Höhenflug im Derby fortgesetzt

Der Tabarzer SV 1887 e.V. setzt sich überraschend klar im Kreisderby der Thüringenliga Tischtennis mit 9:4 gegen den Gothaer SV durch und behauptet weiterhin die Tabellenspitze in der Liga.

Völlig unerwartet konnte sich das Tabarzer Sextett um Kapitän Dennis Schade mit 3:0 in den Anfangsdoppeln belohnen. Während das Spitzendoppel um Jan Zablowski und Erik Nußbicker wenig Mühe hatte gegen die Formation Händly / Gerlach (3:0), konnten sich die Paarungen Schade / Einicke sowie Scharlock / Starkloff dabei jeweils mit 3:1 und vielen hart umkämpften Ballwechseln durchsetzen.

Mit circa 85 Zuschauern und dem 3:0 im Rücken, musste Schade dann seinem Gegenüber Schulz zwar klar zum 0:3 gratulieren, Zablowski konnte am Nachbartisch aber mit viel Kampf und etwas Glück in der Endphase den Spitzenspieler Christian Reim niederringen und behauptete somit den Vorsprung aus den Doppeln.

Gutes Aufschlagspiel und das nötige Glück: Jan Zablowski setzte sich hauchdünn gegen Christian Reim durch.

Dominique Einicke hatte dann Schielke scheinbar im Griff. In den Sätzen drei, vier und fünf verlor Einicke jedoch den Faden zum Spiel und gab Schielke sichtlich enttäuscht nach fünf Sätzen den anerkennenden Handschlag. Der bis dato noch ungeschlagene Erik Nußbicker stellte auch in dieser Woche seine außerordentliche Form unter Beweis und ließ Händly beim 3:0 nur wenig Chancen.

Gotha steckte den Kopf aber nicht in den Sand und spielte munter weiter. Gabor Scharlock konnte gegen Gerlach trotz gutem Spiels seine Niederlage mit 1:3 nicht verhindern und auch Lukas Starkloff gratulierte dem Gothaer Hay nach 9:11 im fünften Satz zum Sieg.

Getragen von den euphorischen Zuschauern ging es also mit einem 5:4 in die zweite Runde. Schade konnte dabei seine derzeit gute Form voll ins Spiel einbringen und setzte mit dem 2. Einzelsieg über Reim (3:1) das richtige Zeichen an seine Mannschaft. Am Nachbartisch spielte dann auch Zablowski munter auf und führte schnell mit 2:0 nach Sätzen, ehe Schulz in den Sätzen drei und vier die Nummer 2 der Inselsberger alt aussehen ließ. Zablowski fand aber wieder zum Spiel und rang hart umkämpft mit 11:7 den sympathischen Gothaer nieder und platzierte somit einen weiteren Big-Point für Tabarz.

Einen wirklich gebrauchten Tag erwischte an diesem Tag Sebastian Händly, welcher Dominique Einicke, der sich im Vergleich zum ersten Einzel sichtlich steigern konnte, enttäuscht nach nur 10 Minuten zum 3:0 Sieg gratulierte. Mit Rückenwind setzte dann Nußbicker den Schlusspunkt zum 9:4 für den Tabarzer SV. Nach verschlafenem ersten Satz, einer deutlichen Steigerung und einem 3:1 bleibt Erik damit weiterhin unbesiegt.

„Wir sind alle sehr stolz auf diesen Sieg. Man sieht, dass sich die harte Arbeit in den letzten Wochen auszahlt und wir mit breiter Brust an den Tischen stehen. Daher haben wir uns den Sieg, auch in dieser Höhe, dieses Mal verdient“, freut sich Erik Nußbicker zurecht.