Dritter Sieg in Folge

Tief durchatmen mussten die Tabarzer Herren am vergangenen Samstag nach ihrem Heimdebut gegen den Aufsteiger OTG Gera. Erst nach knapp 3,5 Stunden konnten sich die Inselsberger über einen 9:6 Sieg freuen, wodurch sogar der erneute Sprung an die Tabellenspitze realisiert werden konnte.

Dass die Geraer nicht zum Punkte liefern angereist sind, wurde gleich in den Doppeln deutlich. Zunächst wurden Zablowski/Nußbicker von Ewert/Breuer regelrecht düpiert (1:3). Zeitgleich lieferten sich Schade/Einicke gegen Senf/Gebauer einen echten Krimi, den die Geraer nach Abwehr von Matchbällen knapp mit 12:10 für sich entscheiden konnten. Somit standen Scharlock/Starkloff bereits gehörig unter Druck, wenn man keinen kompletten Fehlstart verkraften wollte. Beide harmonierten glücklicherweise erneut blendend, sodass der deutliche 3:0 Sieg zumindest den ersten Punkt für die Tabarzer Herren bedeutete.

Auf spielerisch gutem Niveau begann dann die erste Einzelrunde. Schade musste sich gegen Senf gehörig strecken, um gegen den Geraer am Ende den fest eingeplanten Sieg einfahren zu können (3:1). Zablowski geriet zeitgleich gegen Ewert gehörig unter Druck und musste dessen Überlegenheit akzeptieren (1:3).

Es folgten die beiden spielentscheidenden Partien im mittleren Paarkreuz. Sowohl Einicke als auch Nußbicker mussten jeweils in den Entscheidungssatz. Im Tabarzer Lager wusste man, dass man kaum Siegchancen haben würde, wenn beide Spiele verloren gehen. Glücklicherweise behielten gleich beide die Nerven und konnten somit die erste Tabarzer Führung zum 4:3 erspielen. Im unteren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Scharlock hatte Bärthel klar im Griff (3:1), während Starkloff zu passiv gegen Breuer agierte (0:3).

Konnte sich über seinen ersten Einzelsieg freuen: Lucas Starkloff.

Mit der 5:4 Pausenführung für die Tabarzer begann die zweite Einzelrunde. Im Spitzenspiel zwischen Schade und Ewert bewies der Geraer erneut, dass er zu den besten Spielern Thüringens gehört und ließ dem Mannschaftskapitän keine Chance (0:3). Da Zablowski zeitgleich Senf ebenso sicher beherrschte (3:0), war der alte Abstand wieder hergestellt. Einicke hatte Gebauer im Anschluss bereits sicher im Griff (2:1), jedoch verlor der Tabarzer seine Konzentration und fabrizierte folglich zu viele einfache Fehler. Die deutliche Niederlage im Entscheidungssatz war leider die logische Konsequenz. Zeitgleich war allerdings erneut auf Nußbicker verlass, der mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Helm seine Einzelbilanz auf 6:0 ausbauen konnte. Durch die weiteren deutlichen Siege von Scharlock und Starkloff konnte der 9:6 Sieg am Ende perfekt gemacht werden.

„Zum Glück konnten wir in der ersten Einzelrunde beide Spiele im mittleren Paarkreuz gewinnen, sonst hätten wir heute genauso gut verlieren können“, zeigte sich Dominique Einicke am Ende des Punktspieles glücklich. „Durch die drei Siege konnten wir das Abstiegsgespenst schon etwas von uns abweisen. Nun können wir uns mit einem Sieg im Kreisderby gegen Gotha vorzeitig im Tabellenmittelfeld festsetzen!“